Konzept

Unser Kindergarten stellt sich vor:

Kindergarten Kindernest

1030 Wien, Stanislausgasse 7/ 3

Tel: 01/9434713

Handy: 06764682606

Email: kinder.nest@hotmail.com

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag : 7.00 – 17.00 Uhr

Gruppenform

Familiengruppe ( 2 – 6 Jährige )

Schließzeiten

Osterferien : Karwoche

Sommer : 3 Wochen im August

Weihnachtsferien : 24.12 – 5.01.

evt. Fenstertage – werden den Eltern rechtzeitig an der Informationstafel bekanntgegeben

 Tagesablauf

7.00  Frühdienst – Eintreffen der Kinder

Orientierungsphase

8.15  Zeit für Hygiene (WC , Hände waschen ,..)

8.30 – 9.30  Frühstück ( buffettartig )

9.30 – 10.30  Morgenkreis

verschiedenste Bildungsangebote

10.30 – 11.15  Freispiel oder Ausgang 

11.15  Hände waschen , WC ,…

11.30 – 12.00  Mittagessen ( gemeinsam )

( Abholzeit der Halbtagskinder )

12.00 – 14.00  Zeit für Ruhe und

                      Entspannung mit Musik ( kl. Kd.)

                       Lernstunde ( gr. Kd. )

Abholzeit für Teilzeitkinder

14.00 – 14.15   Auflösung der Ruhestunde

Hände waschen ,…..

14.15 – 15.00   Jause ( buffettartig )

Hände waschen ,…

15.00 – 16.30  Konzentrationsphase

verschiedenste Bildungsangebote

oder Ausgang

16.30 – 17.00  Fließender Ausklang der

Ganztagskinder

17.00  Ende der Betreuungszeit

 

Pädagogischer Schwerpunkt

Bei Offenen Arbeiten geht es nicht um eine Vergrößerung der Anzahl von Kindern, die eine Erzieherin im Blick haben soll. Vielmehr verlagert sich die Verantwortung von der einzelnen Erzieherin auf mehrere Kolleginnen oder das ganze Team.

Kernpunkt im Öffnungsprozess ist daher die Kommunikation und Kooperation im Team.

Es gibt Zuständigkeiten für bestimmte Kinder und ihre Eltern – zum Beispiel für Gespräche.

Es gibt Verabredungen darüber,wer sich wann wo aufhält

Und es gibt die Verantwortung für alle Kinder,die sich jeweils im eigenen Blickfeld aufhalten.

Die größte Herausforderung liegt darin,Vertrauen aufzubauen – sowohl in die Kompetenz und Verantwortlichkeit der Kinder als auch in die der Kolleginnen. Dieses Vertrauen kann man nicht voraussetzen, es muss wachsen. Aber wachsen kann es nur,wenn neue Erfahrungen ermöglicht werden, die alte Erfahrungen und Annahmen ersetzen. Das wiederum verweist darauf, Kindern Spielraum für eigene Entscheidungen zu geben,für Wanderbewegungen,Wechsel und freie Wahl. Wenn Kinder erweiterte Aktionsmöglichkeiten erhalten,können sie neue Kompetenzen entwickeln und den Erwachsenen zeigen,wozu sie fähig sind.

Unser Bild vom Kind

Kinder sind für uns aktive und kompetente junge Menschen,die auf ihre eigene Art sehen,fühlen und denken. Kinder sind Forscher und Entdecker,immer neugierig auf etwas Neues um ihr Weltwissen zu erweitern. Kinder sind aktive Baumeister ihres Wissens. Sie nehmen nicht nur passiv ( z.b. Fachbuch ) fertiges Wissen auf,sondern erstellen aus dem was sie wahrnehmen,eine eigene Wissensstruktur und machen sich so schrittweise die Welt zu eigen.

Prinzipien nach dem Wiener Bildungsplan

Prinzip der Individualisierung und Differenzierung

Wird im der Kindergruppe vor allem im Freispiel umgesetzt:

  • Das Kind wählt sich seine/n Spielpartner/in selber aus
  • Das Kind wählt sich sein Spielmaterial bzw. den Bereich selber aus
  • Das Kind bestimmt die Länge der Spielphase selber aus – Einigung mit event. SpielpartnerInnen

Das Kind lernt,selbst tätig zu sein,ohne ständig von uns „beschäftigt“ zu werden. Sebständigkeit ist,bestimmte Aufgaben des täglichen Lebens ( Buffetjause,Ordnung halten, Blumen gießen,… ) eigenständig zu bewätigen. Jeder kleine Erfolg steigert das Selbstwertgefühl! Lob und Motivation durch Pädagogin sind,nach meiner Erfahrung,dabei sehr wichtig,da das in einigen Kulturkreisen nicht sehr üblich ist. Dadurch wollen wir die kindliche Persönlichkeit festigen.

Durch gezielte Beobachtung besonders in dieser Zeit und Reflexion versuchen wir den momentanen Stand jedes Kindes zu sehen, aufzugreifen und unterstüzend weiterführen.

Prinzip der Ganzheitlichkeit

  • wechselnde,ergänzende Angebote zu unsere Fixbereichen z.b. Puppenecke – Kaufmannsladen,Post ,…  Bauecke – Werkzeugbank,… Tisch mit Knetmasse,… Verkleidungsbereich,… können individuell miteinander verknüpt werden

Prinzip der Vielfalt

  • In Form von Projektarbeit z.b. wie leben,sprechen und kochen Menschen in anderen Länder – woher kommt jeder einzelne von uns – was haben wir gemeinsam
  • Feste feiern ( tradionelle, als gemeinsamer Abschluss bei Projekten ,… )
  • im Alltag: Schulkinder lesen den Kindergarten Bilderbücher vor, bauen zusammen,…

Prinzip der BildungspartnerInnenschaft

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern hilft uns das einzelne Kind besser zu verstehen und ihm gerecht zu werden um in besonderen Lebenssituationen ( Scheidung,neues Geschwisterchen, Flüchtlings – Kriegsprobematik,.. ) gemeinsame Lösungen zu finden. Nur so können wir unserer „familienergänzenden“ Aufgabe nachkommen. Bei Sprachschwierigkeiten bekommen wir tatkräftige Unterstützung ( Übersetzung ) von „alteingesessenen“ Eltern, Betreiber und Personal.

Unsere Angebote:

  • Eltern und Informationsabende ( Gesundheit,Schule, .. )
  • regelmäßige Elterngespräche ( Tür und Angel, .. )
  • Informationen am Infoboard
  • Schnuppertage
  • Gemeinsam Feste feiern
  • Beobachtung und Dokumentation
  • Zusammenarbeit mit Beratungs-und Frühförderstellen
  • Gemeinsame Projektaebeit
  • Elternbriefe
  • „Portfoliomappen“

Das Prinzip der Konzeptions und Methodenfreiheit

Die Persönlichkeitsentfaltung ist ein sehr wichtiger Bestandteil unsere pädagogischen Arbeit. Das Kind ist ein Individium, dass mit seinen Stärken und Schwächen voll akzeptiert wird. Es ist wichtig, dass es seine eigenen Fähigkeiten entdeckt und einsetzt, um sich dadurch weiterentwickeln zu können. Das Kind soll sich als wichtiger Besandteil unserer Gruppe fühlen und sich in den Alltag einbringen können. Wir Erzieher dürfen dabei nicht auf unsere Vorbildwirkung vergessen ( Essen, … )

Bildungsangebote:

  • Gesellschaftsspiele bei Tisch oder im Sesselkreis
  • gezielte Impulse im Baubereich, Rollenspielbereich, ..
  • Rollen- und Verkleidungsspiele
  • Bauen und Konstruieren im Raum
  • Bewegungsaktivitäten
  • Spiel im Außengelände ( Park )
  • Wettspiele
  • Rhythmik
  • Finger- und Motorikspiele
  • Angebote zur Sinneswahrnehmung
  • Kreatives Gestalten
  • Malen nach Musik
  • Zeichnen und Malen
  • Basteln
  • Formen und Kneten
  • Musik- singen und instrumentieren
  • Vorlesen von Geschichten und Märchen
  • Bilderbuchbetrachtungen
  • Feste feiern
  • Kennenlernen der näheren Umgebung
  • Besuch eines Theaters, Bäckers, der Feuerwehr usw.
  • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten
  • ……….

Das verpflichtende letzte Kindergarten Jahr

Natürlich sind wir das Team uns einig, dass der überwiegende Teil dieser Fertig und Fähigkeiten nicht nur in diesem Jahr unterstützt, trainiert und gefördert werden, sondern bereits ab dem Kindergarteneintritt. Und wir möchten folgendermaßen auf die Bildungsbereiche eingehen:

Emotionen und soziale Beziehungen

Wir stellen gemeinsamen mit den Kindern Gruppenregeln auf an die wir uns alle halten zB.:

– wir begrüßen und verabschieden einander mit Hände schütteln und schauen uns dabei freundlich ins Gesicht

– Konflikte werden nur im Gespräch , wenn Bedarf mit Hilfe der Pädagogin gelöst

–  wir nehmen beim Spiel aufeinander Rücksicht ( kleinere Kinder , nicht so geschicktes Kind , .. )

– bieten oder bitten um Hilfe

– warten können

– …..

Außerdem trainieren wir anhand von z.B. Rollen, Kreisspielen , .. Selbstbewusst zu werden und auch einmal im Mittelpunkt zu stehen.

Bilderbücher in der Einzel oder Kleingruppe helfen eigene Befindlichkeit kennen und aussprechen können.

Ethik und Gesellschaft

  • Tägliche kurze gemeine Gespräche ( Erlebnisse , Konflikte zu Hause oder Kindergarten                                                                   Umgang mit neuen Spielmaterial , Gruppenregeln , .. ) im Morgenkreis
  • Rollenspielmöglichkeiten in Puppenecke und Puppenhaus
  • Rückzugsgebiet : Kuschel – Bilderbuchbereich
  • Projekte : z.b. Leben in anderen Länder – wie macht das ihr zu Hause
  • gemeinsame Tischspiele mit Pädagogin – auf Regeln achten und auch einhalten
  • Wahlmöglichkeit bei Frühstücksbüffet , im Freispiel , Basteleien , …

Sprache und Kommunikation

In unserem Haus ( hoher Anteil Fremdsprachiger Kinder ) ist es vor allem wichtig mit den Kindern klar und deutlich zu sprechen und wir sehen uns dabei immer in die Augen und auf Lippen.             Außerdem verlangen wir von den Kindern immer ganze Sätze  zu sprechen ( notwendigerweise oft von uns vorgesprochen ). Wir achten, dass die Kinder bei Erzählungen Nachfragen wie z.B.wer, warum, wo, … sinngemäß antworten lernen ebenso Zeitwörter wie z.B. heute, morgen,… und Ortsangaben z.B. auf, unter, neben, …                                                                                                                           Training durch Bildgeschichten, Spielen ( Differix , … ) Fingerpuppen, Rollenspiel, Reime, Bilderbücher und Sachbücher – regen zum Erzählen und Nachfragen an ,                                               Schreibutensilien zum Briefe schreiben  , …

Bewegung und Gesundheit

Unser Motto frei nach dem Sprichwort: „In einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist“. ( Juvenal)                     Um seinen Körper richtig verstehen und einsetzen zu lernen ist es in erster Linie wichtig ihn auszuprobieren und wo geht das besser als im freien Spiel im Freien ( wie in unserem Fall )                                  am Spielplatz ( Klettergerüste, Schaukeln, .. ). Für gezielte Einübung und Förderung von Körperbeherrschung setzen wir Bewegungseinheiten, Rythmiken mit verschiedenen Materialien ( Tücher, Bälle, Seile, .. ) ein. Fädelspiele, kleintei

liges Konstruktionsmaterial( Knex, .. ), .. schulen die Feinmotorik. Ausserdem haben „unsere“ Kinder freie Improvisationsmöglichkeiten ( Ball spielen, Seil springen, .. ) im Bewegungsbereich.

 

BRAUCHTUMSPFLEGE

Balance zwischen Tradition und Erneuerung zwischen eigenen                                                               und fremdkulturellen Elementen : kein Kind zu Ff gezungen, nicht mit Gewalt motiviert ­­- trotzdem z.b Nikolaussackerl überreichen

Feste feiern :

Als Gegenpol zum Alltagsleben sind sowohl für Erhaltung und Erneuerung der Kultur als auch für die Entwicklung und psych. Gesundheit der Menschen wichtig

Durch die Kultivierung der Kunst des Feierns sollen beeindruckende Erfahrungen möglich gemacht werden :

  • selbstbestimmtes Maß an der Beteiligung

( Mithilfe bei Vor und Nachbereitung sowie Durchführuung )

  • gemeinschaftliche Wirkung
  • ansprechen aller Sinne
  • das Freilegen von verborgenen Talenten der Teilnehmer
  • Hochstimmung Lebenslust und Freude sollen aktiviert werden

Jedes Fest wir gesondert geplant un d vorbereitet – bezogen auf die jeweilige Art

Die Festgestaltung beeinhaltet :

SPRACHE

BEWEGUNG

MUSIK

SCHMUCK

NAHRUNG

Der Zeitplan muss sorgfältig überlegt und auf andere Pläne ( Tagespläne, Wochenpläne, .. ) rechtzeitige Absprache mit Kolleginnen und Leiterin bzgl. Materialbeschaffung

Ausstattung : Tischschmuck , Medien ( CD – Player, Fotoapparat, .. ), Kerzenanzünder ( Wasserkübel, nasse Tücher ! )

Lernphasen im Kindergarten

stellen eine bedeutsame Weiterführunge der schulischen Lernsituation dar. Ziel ist die Erledigung schulischer Aufgaben durch Übung und Vertiefung des Gelernten

  • erfahren Ausgewogenheit zwischen leistungsbezogenen und freizeitbezogenen Angeboten
  • Förderung ihrer Selbst , Sach , Sozialkometenz :
  • Stärken fördern – Schwächen abbauen ( positive Verstärkung ! )
  • Kinder ( auch Eltern ) sollen erleben , dass nicht nur die Leistung , sondern auch Hilfsbereitschaft Improvisationstalenrt ,  Freude am Lernen und
  • Achtung von Anderen zählt .
  • Laufende Koordination und Absprache mit Eltern , Schule und des Teams !

 

Lernphasenplan liegt in der Gruppe auf

Trinkgelegnenheit ( animieren )

Lüften

Platz zum Dehnen und Stecken

Mahlzeiten allgemein

Frühstück – Mittagessen – Jause

Die Kinder erfahren eine beträchtliche Föderung in der individium und bedürfnissorientierter Selbst , Sach und Sprachkompetenz

als Bildungsauftrag nutzen :

  • Sprachföderung ( Untensiulien benennen , .. )
  • Kommunikation
  • Wahl und Entscheidungsverhalten trainieren
  • Essen dürfen wir müssen nicht !

Unsere Mahlzeiten werden im Haus frisch zubereitet

ab 12°°- 13.30 gleitend und buffetartig angeboten

werden ständig von einer Assistentin betreut )

Obst und Gemüse täglich gereicht !

Wasser steht immer zur Vefügung

Speiseplan wird im Team geplant ( immer 1 Monat im voraus )

Ausgewogenes und ernähungsbewusstes Speiseangebot sind uns wichtig

Speiseplan wird für die Eltern gut sichtbar im Eingangsbereich ausgehängt

Kinder sollen so viel als möglich selbst tätig sein :

Tisch auf und abdecken (  Servietten , Besteck , .. )

Speisen und Getränke selber nehmen

zweckmässige und passende Gerätschaften werden bereitgestellt

auf Tischkultur achten : Besteck richtig halten und verwenden , …